Als einen Höhepunkt der diesjährigen Festsaison, wird der Musikverein am Wochenende 8./9. Juli einen "Strohhut-Hock" auf dem Vimbucher Rathausplatz veranstalten.

Natürlich hat der Verein hierfür sommerliches Wetter eingeplant, wird aber auch durch einen Zeltaufbau auf ungünstigeres Wetter vorbereitet sein.

Jeder Gast, der mit einem Strohhut kommt, erhält einen Sonderrabatt auf den Bierpreis. Dabei ist es egal, ob sie mit einem ganz normalen Strohhut oder einem extravaganten Modell kommen. Besonders schöne oder interessante Ausführungen haben die Chance einen Preis bei der vorgesehenen Prämierung zu erhalten. Wer noch keinen eigenen Strohhut sein eigen nennen kann, wird die Möglichkeit haben beim Fest einen zu erwerben.

Beginnen wird der "Strohhut-Hock" am Samstagabend ab 18 Uhr. Die bereits wohlbekannte "Kleine Besetzung" des Vereins wird mit zünftiger Polkamusik den ersten Teil des Abends gestalten, wobei Spiele und Aktionen rund um das Thema Strohhut für eine ausgelassene Stimmung sorgen werden. Für den zweiten Teil des Abends haben die Vimbucher eine Formation verpflichtet, die sich in der Region gerade einen Namen mit ihrer Interpretation von aktuellen und wohlbekannten Songs macht. Sie nennen sich „Nimm Drei“, kommen aus Fautenbach und werden sicherlich auch das Publikum in Vimbuch mit ihrem Gesang begeistern.

Am Sonntag werden die „Südböhmischen Freunde“ ab 11:30 Uhr einen musikalischen Frühschoppen bieten. Das bedeutet, Blasmusik vom Feinsten. Im Nachmittagsprogramm unterhält ab 14 Uhr das Jugendorchester „Bühler Westen“. Ab 15:30 Uhr wird der Musikverein Lyra Conweiler, sowie ab 17:30 Uhr der Musikverein Hundsbach ein abwechslungsreiches Musikprogramm bieten.

Kulinarisch gibt es vom Musikverein wie gewohnt leckeres vom Grill, Wurstsalat, das beliebte Zwiebelfleisch sowie Pommes. Sonntags zum Mittagessen können Sie zudem die beliebte Schnitzelteller genießen. Ebenso wird für Kaffee und Kuchen gesorgt sein. Nicht fehlen wird zudem auch die spritzige Sommerschorle, Bowle sowie der Bierstand mit frisch gezapftem Pils und Weizenbier. Halten Sie sich also das zweite Juliwochenende frei und kommen mit einem Strohhut auf den Vimbucher Rathausplatz. Der Musikverein Vimbuch freut sich auf viele schöne Stunden mit Ihnen!


Musikalischer Streifzug durch viele Stilrichtungen

Bühl-Vimbuch (jure). Heavy Metal, Swing, traditionelle Blasmusik und Konzertmusik - wer am Sonntagabend in der Vimbucher Tullahalle war, erlebte nicht nur einen Streifzug durch die unterschiedlichsten Musikgenres, sondern er wurde vor allem Zeuge davon, was ambitionierte, begeisterungsfähige Dirigenten wie Alfred Hess und Edgar Kistner (Jugendkapelle Bühler Westen) mit ebenso motivierten Musikern leisten können: Nämlich ein kurzweiliges Unterhaltungskonzert, bei dem wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

„Ja das traut sich nicht jeder Dirigent“, stellte Vorsitzender Frank Kistner stolz und zufrieden fest, dass der Verein mit Alfred Hess vor zehn Jahren einen Glücksgriff getan hat. Um Musiker wie Publikum für die Blasmusik zu begeistern, integrierte Hess wie am Sonntagabend schon mal eine E-Gitarre. Nur das Head-Banging ließ Hess „mangels langem Haar“ ausfallen, wie Moderator Hartmut Krüger augenzwinkernd erklärte. Stampfende Rhythmen, schnelles, hartes Spiel zeichneten das grandios gespielte Medley „Metal“ aus, das ein perfekter Beweis dafür war, dass sich sogar gute alte Hardrock-Klassiker für ein Blasorchester eignen. Mit der festlichen Jubiläumsfanfare von Kees Vlak hatte die Kapelle ihren Part eröffnet, bevor sie sie bei der Filmmusik „The Rock“ mit spannungsgeladenen, teils recht dramatischen Tönen die Gefangeneninsel

„Alcatraz“ beschrieben. Konträr dazu war das bezaubernde Stück „Funny Flutes“, bei dem Lara Denu, Lena Burkart und Anna-Lena Lienhart die Töne förmlich aus ihren Querflöten hüpfen ließen. Der Beifallssturm des Publikums dürfte das Trio ermutigen, ihrer Premiere noch

so manches Soli folgen zu lassen. Von lateinamerikanischen Rhythmen zu afrikanischen Feeling: „Total Toto“, ein Medley mit bekannten Ohrwürmern wie „Africa“, „Rosanna“, „Stop loving you“, war ein weiterer Volltreffer an diesem Abend. Im völligen Kontrast dazu stand die Polka „Von Freund zu Freund“, die durch rhythmische Passagen und eine lyrische Triomelodie Ohrwurmqualität hatte und deshalb auch begeistert vom Publikum aufgenommen wurde. Mit dem Konzertmarsch „Salemonia“ wollte die Kapelle den Abend schwungvoll ausklingen lassen, doch verständlich, dass nach diesem blasmusikalisch facettenreichen Abend die Zuhörer noch eine Zugabe verlangten.

Auch die Jugendkapelle „Bühler Westen“, die den ersten Teil des Konzertes bestritten hatte, wurde frenetisch gefeiert und um Zugabe gebeten. Das erste Stück „Firework“ war quasi Programm, denn die gut 30 Jungmusiker aus Vimbuch, Weitenung und Balzhofen brannten ein fulminantes und vor allem auch buntes Feuerwerk ab. Zu den besonderen Herausforderungen zählte unter anderem „Die drei Musketiere“, bei dem sie treffend die drei konträren Charaktere musikalisch darstellten. „Mamma Mia“, war nicht nur der Titel für das Musical-Medley, sondern wäre auch der passende Ausspruch für die Leistung der Jungmusiker gewesen. Denn es war schon beachtlich und bewundernswert, wie die

jungen Musiker mit viel Gefühl die Welthits intonierten. „Friends for life“ war vor zehn Jahre eines der ersten Stücke, das die Jugendkapelle „BaViWe“ mit Edgar Kistner einstudierte. Am Sonntagabend erklang das Stück noch einmal und es symbolisierte nicht nur das Wachsen von Freundschaften, sondern eben auch das Wachsen eines Erfolgsprojektes wie dem heutigen „Bühler Westen“. Zu den ersten Musikerinnen zählt 2005 auch Melanie Herp aus Weitenung. In diesem Jahr hat sie nun die Nachfolge von Edgar Kistner angetreten und das Orchester übernommen. Für die Vorsitzenden der drei Musikvereine ist sie auch mit Blick auf ihre derzeitige Ausbildung an der Orchesterakademie Staufen die perfekte Wahl. Mit „Forget you“ hatte sie am Sonntag ein gelungenes Debüt.


Musikverein begrüßt neuen Ortsvorsteher

In Marschformation hatte der Vimbucher Musikverein am vergangenen Freitag den Wohnsitz des neuen Ortsvorstehers von Vimbuch, Manuel Royal zum Ziel. Dieser wurde, umrahmt von seiner Familie, Verwandten und einer ganzen Reihe von Nachbarn mit einigen Musikstücken musikalisch in seinem Amt als Oberhaupt des größten Bühler Stadtteiles begrüßt.

Der erste Vorsitzende Frank Kistner überreichte ihm ein gerahmtes Bild des Vereines und seiner Frau einen Blumengruß. Er wünschte ihm viel Kraft und Erfolg für seine neue Aufgabe und sicherte ihm zugleich die Unterstützung des Vereines bei der Weiterentwicklung und Förderung der Dorfgemeinschaft zu.

Mit einem Umtrunk bedankte sich Manuel Royal bei den Musikerinnen und Musikern und bekräftigte sein Ziel für eine konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit.